Fairway

Unter dem Golfbegriff Fairway versteht man den sehr kurz gemähten Teil des Spielfeldes, das sich zwischen dem Abschlag und dem so genannten Grün befindet. Die Faiways nehmen also den größten Teil eines Spielfeldes ein. Um einen Golfkurs für Sie so anspruchsvoll wie möglich zu gestalten, baut man zwischen den einzelnen Fairways verschiedene Hürden ein. Solche Hürden können Gräben, Seen, Rough Flächen oder breit angelegte Wege sein.

Das Golfspiel wird für Sie zudem schwieriger, da man Bunker, die auf den Fairways angelegt sind, umspielen muss. Diese sind in den meisten Fällen mit Sand gefüllt um den Schlag kürzer und die damit verbundene Anzahl der Schläge höher werden zu lassen.

Um die Fairways immer ansehnlich grün zu halten, werden unter den Golfplätzen Drainagen verlegt, die das Regewasser filtern oder in den südlichen Ländern die Fairways mit Wasser versorgen.

Sie können auf relativ wenig bewässerten Golfplätzen (also auf härterem Grund) in Großbritannien und Schottland spielen und auf gut bewässerten Golfplätzen (sehr schön weicher Grund) vorallem in Spanien und den USA spielen.

Die Golfregeln – sinnvoll für Laien wie Profis

Wie jede andere Sportart besitzt auch der Golfsport ein Regelwerk, welches international anerkannt ist und bei sämtlichen Wettbewerben seinen Einsatz findet. Erst im Jahr 2007 wurde das Regelwerk des Golfsportes überarbeitet, nach dessen Änderung nun 34 Regeln den Sport in allen Einzelheiten schildern und erklären.

Neben den elementarsten Regeln, die auch von Laien und Nichtgolfern nachvollzogen werden dürften, klären die Golfregeln für unterschiedliche Wettbewerbssituationen die Schlagreihenfolge sowie die Erlaubnis zur Markierung und Identifizierung des eigenen Balles. Ebenso wird durch Regeln geklärt, welche Vorgehensweise bei unterschiedlichen Hindernissen zu wählen ist und wie sich sämtliche Entscheidungen auf die Punkte und das Gesamtergebnis auswirken.

Abschließend klären die Golfregeln zudem auch international übergreifend den Verteilungsschlüssel der bei Wettbewerben erzielten Punkte, aus denen sich letztlich auch das eigene Handicap oder – bei professionellen Spielern – die eigene Position in nationalen und internationalen Ranglisten herleiten lässt. Da weltweit vollkommen unterschiedliche Golfterrains mit teilweise erheblichen Unterschieden im Schwierigkeitsgrad vorliegen, ist so eine gewisse Normierung und Wertigkeit der auf einem Platz erzielten Ergebnisse möglich.

Die Golfetikette

Die Golfetikette ist eine Art Knigge des Golfplatzes, auf den jeder Golfclub und sämtliche professionellen Spieler großen Wert legen. Schon früh wird der Anfänger des Sportes mit diesem Regelwerk vertraut gemacht, welches das Verhaltens des Einzelspielers sowie der Spieler untereinander vorgibt.

Die Golfetikette kümmert sich beispielsweise um die Sicherheit auf dem Platz und legt den Spielern nah, in bestimmten Schlag- und Spielsituationen über den sportlichen Ehrgeiz nicht die mögliche Gefährdung anderer zu vergessen. Gerade die Gefahr, von einem Ball, Sand oder anderen Objekten getroffen zu werden, soll schließlich unterbunden werden.

Auch für mögliche Streitsituationen, was das Vorrecht der Benutzung einer Bahn oder das angemessene Spieltempo angeht, gibt die Golfetikette Rat. Die Rücksicht auf sämtliche Mitspieler ist auch hier oberstes Gebot, die beispielsweise auch nicht durch eigenes Equipment behindert werdn sollen.

Letztlich spricht die Golfetikette auch den Umgang des Golfers mit dem Platz an und gibt klare Regeln vor, wie sowohl das zu bespielende Grün und die Hindernisse, wie auch die umliegende Natur geschont und geschützt werden soll. Je nach Beschaffenheit einer Golfanlage kann es hier auch zu speziellen Regeln einzelner Golfclubs kommen, die die universell gültige Golfetikette ergänzen.

Das Handicap des Golfers

Das Handicap beim Golf wurde entwickelt, um die Spielstärke eine Spielers beim Golfspiel einschätzen zu können. Aus diesem Handicap wird heute die Spielvorgabe errechnet. Diese berücksichtigt die Spielstärke des Golfspielers und den Schwierigkeitsgrad des Golfplatzes, auf dem gespielt wird. Zum Anderem gibt stellt die Spielvorgabe die Möglichkeit zur Errechnung eines so genannten Netto-Ergebnisses bereit. Dadurch ist es machbar, Spieler mit unterschiedlichen Stärken miteinander vergleichen zu können.

Das Spektrum der zu verteilenden Punkte liegt dabei zwischen +4 und -54. Dabei steht die -54 für absolute Anfänger.

Wer einem Golfreund ein schönes Geschenk machen will, mit dem er gleichzeitig für ein besseres Handicap trainieren kann, der findet z.B. bei Jollydays für Golfspieler geeignete Geschenke.

Mehr zum Thema Handicap auch in der Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Handicap_(Golf)

Die Platzerlaubnis beim Golf

Damit nicht jeder Laie gleich die in der Bundesrepublik vorhandenen Golfplätze stürmt und erfahrene Spieler hier bei der ordentlichen Durchführung ihres Sportes hindert, hat sich eine Art “Führerschein” für den Golfspieler seit Jahrzehnten etablieren können – die so genannte Platzerlaubnis.

Eine Platzerlaubnis, die einem den Zutritt zu sämtlichen Golfbahnen des Landes ebnet, lässt sich prinzipiell von jedem Golfsportler erwerben, der sowohl mit den theoretischen und praktischen Grundlages des Spiels sowie einer gewissen Etikette der Golfspieler untereinander vertraut ist. Ob dies jeweils vorliegt, wird durch eine theoretische und eine praktische Überprüfung getestet, an deren Ende im Idealfall die Platzerlaubnis steht.

Der theoretische Teil prüft hierbei vorrangig die Kenntnisse der offiziellen Golfregeln sowie den Verhaltenskodex der Sportler untereinander ab. Unzählige Golfclubs bieten für diesen Teil der Prüfung spezielle Regelabende an. Der praktische Teil, der oftmals einem Anfängerkurs gleicht, besteht aus dem Erlernen sowie der abschließenden Prüfung aller im Golfspiel wichtigen Schläge und Hindernisse. Diese im Rahmen eines praktischen Parcours – oftmals aus sechs und neun Löchern – meistern zu können, stellt meist die Abschlussprüfung für die Platzerlaubnis dar.

Üblicherweise ist ein Golfspieler in der Lage, durch regelmäßiges Training die Platzerlaubnis binnen eines Viertel- oder maximal eines halben Jahres zu erwerben.

Golfspielen lernen

Golfspielen sollte man nur lernen, wenn man es auch wirklich will. Am besten nimmt man anfangs einmal an einem Schnupperkurs teil, um feststellen zu können, ob einem diese Sportart auch wirklich liegt. Wer sich nach einem solchen Schnupperkurs doch für das Golfspielen entscheiden sollte, der hat die Möglichkeit, sich an einer Golfschule anzumelden. Was sich auch sehr anbietet, ist ein Golfurlaub. In sogenannten Golf-Hotels wird auch den Anfängern das Golfspielen leicht gemacht.

Ebenfalls findet man im Internet viele Angebote über Golfschulen in ganz Europa. Hier steht einem dann das Fachpersonal mit Rat und Tat zur Seite. Man wird über die richtige und passende Golfausrüstung und Golfkleidung beraten, lernt die verschiedenen Techniken kennen, und man bekommt Tipps, was sich vor und nach dem Golfspielen empfiehlt, um Muskelkater zu vermeiden.