Das Par und Slope System

Gerade Anfänger im Golfspiel sind oftmals verwirrt, wenn sie unterschiedliche Bewertungen eines Golfplatzes und seiner Schwierigkeiten vorfinden. Zwei Zahlen, die voneinander entscheidend abweichen können und dennoch wichtige Kenndaten zur Einschätzung eines Platzes sind, sind die Zahlen des Par und Slope Systems.

Der Begriff Par als Gradmesser für die auf einem Platz anzustrebende Gesamtschlagzahl richtet sich in erster Linie nach der Länge der einzelnen Bahnen. Relativ kurze Bahnen haben also von Natur aus eine geringere Par-Zahl als weit gestreckte Bahnen. Dieser Wert sagt dabei natürlich etwas über die Anzahl der möglicherweise benötigten Schläge aus, gibt eine keine Information darüber, ob die Bahn große Hindernisse oder andere Unwegsamkeiten beinhaltet. Schließlich kann eine kurze Bahn mit einer geringen Par-Zahl mit vielen Hindernissen gespickt sein.

Um dies einschätzen zu können, ist die Slope-Zahl von entscheidender Bedeutung. In sie fließt der Durchschnittswert an Schlägen ein, den erfahrene Golfspieler vom Niveau Bogey-Spieler (Handycap 18) für den gesamten Parcours mit einem durchschnittlichen Golfschläger benötigt haben (vgl. auch Golf.de). Diese kann je nach Schwierigkeit des Golfplatzes somit entscheidend von der Par-Zahl abweichen. Zur Vergleichbarkeit verschiedener Golfplätze untereinander sind jedoch beide Zahlen unerlässlich, um diese in Länge wie Schwierigkeitsgrad zu bewerten und in ein Punkteschema einfließen zu lassen.

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