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Out of Bounds (OB)

Unter OB oder Out of Bounds bezeichnet der Golfer den Bereich des Parcours, der nicht zur eigentlichen Golfbahn gehört. Die Grenze zwischen dem zu bespielenden Bereich und dem Bereich des Out of Bounds ist klar durch weiße Pfosten abgetrennt. Er ist also als Begrenzung des Spielfeldes zu sehen, die für jede Bahn eines Golfplatzes neu gilt.

Ein Ball, der durch einen Schlag außerhalb der markierten Spielfläche landet, wird ebenfalls als “out of bounds” oder mit dem einfachen, deutschen “aus” bezeichnet. Schlägt ein Spieler einen Ball in diese Position, ist sein Schlag von der gleichen Stelle aus zu wiederholen – der Schlag Out of Bounds wird als Strafpunkt für den Golfspieler gewertet.

Chipping

Das Chipping bezeichnet eine der verschiedenen Schlagarten des Golfsportes. Es kann in sehr vielen Schlagsituationen als vorletzte Schlagart angesehen werden, bevor es zum Putten kommt.

Das Chipping kommt in der Nähe des Loches zum Einsatz, wo jedoch im Regelfall noch ein kleineres Hindernis den unmittelbaren Weg zum Loch versperrt, beispielsweise durch ein Vorgrün oder einen kleinen Bunker. In diesem Fall ist ein Annäherungsschlag notwendig, dessen einzige Aufgabe es ist, das Hindernis möglichst flach zu überwinden und sich dabei dem Loch möglichst gut anzunähern. In einer solchen Spielsituation wird gechippt, also der Ball durch einen möglichst flachen und leichten Schlag über das Hindernis geführt um möglichst im nächsten Schlag zum Putten übergehen zu können.

Für das Chipping kommen im Regelfall mittellange bis kurze Eisen zum Einsatz.

Pitching – die Annäherung an das Loch in hohem Bogen

Pitching ist ein Begriff aus dem Golf unter dem man einen bestimmten Schlag versteht. Ein Pitch dient zur Annäherung an das Loch aus einer Entfernung von 20 bis zu 100 Metern. Der Golfball sollte dabei so nah wie möglich an der Fahne liegenbleiben.

In der Regel wird der Ball beim Pitch sehr hoch geschlagen. Idealerweise legt er zwei Drittel des Weges in der Luft und nur das letzte Drittel auf dem Rasen zurück. So kann man mit einem Pitch naheliegende Hindernisse überwinden und gleichzeitig verhindern, dass weiter hinten liegende Hindernisse ein Problem darstellen. Dieses Ziel erreicht man mit einer relativ hohen Flugkurve, so dass der Ball steil auf den Boden prallt und wenig Energie und Schwung fürs Weiterrollen besitzt.

Beim Aufprallen entsteht sehr oft eine sog. Pitchmarke, eine Delle im Rasen. Der Spieler sollte diese mit einer Pitchgabel vorsichtig ausbessern, ohne die Graswurzel zu beschädigen, weil sonst die auf dem Rasen laufenden Bälle anderer Golfer von ihrer Bahn abgelenkt werden.

Für einen Pitch benötigt man besondere Schläger wie den Pitching Wedge oder Sand Wedge. Diese Schläger zeichnen sich durch einen sehr flachen Kopf aus, der die gewünschte Flugkurve ermöglicht.

Bogey

Im Golfsport sollte es einem Spieler normalerweise gelingen, den Ball mindestens mit der Anzahl der Schläge, die für eine Spielbahn (ein Loch) definiert sind, zu versenken. Es gilt also in jedes Loch den Ball mit einer bestimmten Anzahl von Schlägen zu spielen. Diese Anzahl wird als Par bezeichnet.

Ist nun ein Ball, nachdem der Spieler die bestimmte Anzahl Schläge ausgeführt hat, noch nicht eingelocht, so sieht sich der Golfer dazu veranlasst, noch weitere Versuche zu starten. Solche zusätzlichen Schläge werden als Schläge “über Par” bezeichnet. Jeder dieser Schläge hat im Golfsport einen bestimmten Namen. Den ersten Schlag über Par nennt man Bogey. Entsprechend besagt die Bezeichnung Bogey, dass der Ball nicht mit Par eingelocht werden konnte, sondern ein Schlag mehr ausgeführt wurde.

Die Scorekarte beim Golf

Die Scorekarte ist ist beim Golf unerlässlich, auch wenn sie nicht zur klassischen Sportausrüstung gehört. Auf ihr werden die pro Bahn erzielten Ergebnisse aufgetragen und zusammenaddiert.

Auch wenn es keine genormte Scorekarte beim Golf gibt, ist ihr Aufbau doch stets ähnlich. Im Regelfall bietet sie für jede ausreichend Platz, um die Par-Werte des vorliegenden Kurses aufzunotieren. Im Wettkampf selbst lässt sie dem Golfspieler Raum, die benötigten Schläge pro Bahn aufzunotieren sowie ergänzend dazu das Verhältnis zwischen Par und dem eigenen Schlagzahl. Diese Werte ermöglichen so im Wettkampf nicht nur den direkten Vergleich der absoluten Ergebnisse untereinander, sondern auch, wie sehr ein Golfspieler dem vorliegenden Schwierigkeitsgrad des Golfplatzes gewachsen ist.

Gilt diese Notier- und Vorgehensweise auf einer Scorekarte vor allem für Profis und geschulte Vereinsspieler, begnügen sich Laien und Gelegenheitsspieler meist mit dem einfachen Aufnotieren der benötigten Schläge pro Bahn, um diese am Schluss sauber zu addieren und miteinander vergleichen zu können.