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Die Golfregeln – sinnvoll für Laien wie Profis

Wie jede andere Sportart besitzt auch der Golfsport ein Regelwerk, welches international anerkannt ist und bei sämtlichen Wettbewerben seinen Einsatz findet. Erst im Jahr 2007 wurde das Regelwerk des Golfsportes überarbeitet, nach dessen Änderung nun 34 Regeln den Sport in allen Einzelheiten schildern und erklären.

Neben den elementarsten Regeln, die auch von Laien und Nichtgolfern nachvollzogen werden dürften, klären die Golfregeln für unterschiedliche Wettbewerbssituationen die Schlagreihenfolge sowie die Erlaubnis zur Markierung und Identifizierung des eigenen Balles. Ebenso wird durch Regeln geklärt, welche Vorgehensweise bei unterschiedlichen Hindernissen zu wählen ist und wie sich sämtliche Entscheidungen auf die Punkte und das Gesamtergebnis auswirken.

Abschließend klären die Golfregeln zudem auch international übergreifend den Verteilungsschlüssel der bei Wettbewerben erzielten Punkte, aus denen sich letztlich auch das eigene Handicap oder – bei professionellen Spielern – die eigene Position in nationalen und internationalen Ranglisten herleiten lässt. Da weltweit vollkommen unterschiedliche Golfterrains mit teilweise erheblichen Unterschieden im Schwierigkeitsgrad vorliegen, ist so eine gewisse Normierung und Wertigkeit der auf einem Platz erzielten Ergebnisse möglich.

Die Golfetikette

Die Golfetikette ist eine Art Knigge des Golfplatzes, auf den jeder Golfclub und sämtliche professionellen Spieler großen Wert legen. Schon früh wird der Anfänger des Sportes mit diesem Regelwerk vertraut gemacht, welches das Verhaltens des Einzelspielers sowie der Spieler untereinander vorgibt.

Die Golfetikette kümmert sich beispielsweise um die Sicherheit auf dem Platz und legt den Spielern nah, in bestimmten Schlag- und Spielsituationen über den sportlichen Ehrgeiz nicht die mögliche Gefährdung anderer zu vergessen. Gerade die Gefahr, von einem Ball, Sand oder anderen Objekten getroffen zu werden, soll schließlich unterbunden werden.

Auch für mögliche Streitsituationen, was das Vorrecht der Benutzung einer Bahn oder das angemessene Spieltempo angeht, gibt die Golfetikette Rat. Die Rücksicht auf sämtliche Mitspieler ist auch hier oberstes Gebot, die beispielsweise auch nicht durch eigenes Equipment behindert werdn sollen.

Letztlich spricht die Golfetikette auch den Umgang des Golfers mit dem Platz an und gibt klare Regeln vor, wie sowohl das zu bespielende Grün und die Hindernisse, wie auch die umliegende Natur geschont und geschützt werden soll. Je nach Beschaffenheit einer Golfanlage kann es hier auch zu speziellen Regeln einzelner Golfclubs kommen, die die universell gültige Golfetikette ergänzen.