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Die Scorekarte beim Golf

Die Scorekarte ist ist beim Golf unerlässlich, auch wenn sie nicht zur klassischen Sportausrüstung gehört. Auf ihr werden die pro Bahn erzielten Ergebnisse aufgetragen und zusammenaddiert.

Auch wenn es keine genormte Scorekarte beim Golf gibt, ist ihr Aufbau doch stets ähnlich. Im Regelfall bietet sie für jede ausreichend Platz, um die Par-Werte des vorliegenden Kurses aufzunotieren. Im Wettkampf selbst lässt sie dem Golfspieler Raum, die benötigten Schläge pro Bahn aufzunotieren sowie ergänzend dazu das Verhältnis zwischen Par und dem eigenen Schlagzahl. Diese Werte ermöglichen so im Wettkampf nicht nur den direkten Vergleich der absoluten Ergebnisse untereinander, sondern auch, wie sehr ein Golfspieler dem vorliegenden Schwierigkeitsgrad des Golfplatzes gewachsen ist.

Gilt diese Notier- und Vorgehensweise auf einer Scorekarte vor allem für Profis und geschulte Vereinsspieler, begnügen sich Laien und Gelegenheitsspieler meist mit dem einfachen Aufnotieren der benötigten Schläge pro Bahn, um diese am Schluss sauber zu addieren und miteinander vergleichen zu können.

Divots

Sowohl der Anfänger im Golf wie auch der erfahrene Profi kennt das Problem: Nach einem erfolgreichen Abschlag und dem Treffen des Balles wird meistens auch noch ein kleiner Fetzen des Rasengrüns mit herausgeschlagen. Diese Fetzen werden im Golfsport als Divots bezeichnet.

Vor allem bei Anfängern ist das Herausschlagen der Divots ein gewisser Gradmesser für den bisherigen Lernerfolg. Ein falscher Schwung oder die falsche Körperpositionierung zum Ball lassen sich sehr leicht an der Tiefe und Form des herausgeschlagenen Divots erkennen, so dass Nachbesserungen in diesem Fall möglich sind. Das Ziel ist es dabei jedoch nicht, einen Abschlag gänzlich ohne Divots hinzubekommen, das diese zum Spiel dazugehören und im Prozess des Schlages auch große Kräfte auf das entsprechende Rasengrün wirken.

Im Rahmen der Golfetikette ist jedoch klar geregelt, wie ein Golfer mit den Divots umzugehen hat. Dieser hat unverzüglich dafür zu sorgen, dass die herausgeschlagenen Stücke wieder in den Rasen eingesetzt und festgetreten werden. Ein solches Vorgehen stellt nämlich sicher, dass die Divots wieder mit dem Mutterboden verwachsen können und so ein erneut perfektes Grün darstellen.

Fairway

Unter dem Golfbegriff Fairway versteht man den sehr kurz gemähten Teil des Spielfeldes, das sich zwischen dem Abschlag und dem so genannten Grün befindet. Die Faiways nehmen also den größten Teil eines Spielfeldes ein. Um einen Golfkurs für Sie so anspruchsvoll wie möglich zu gestalten, baut man zwischen den einzelnen Fairways verschiedene Hürden ein. Solche Hürden können Gräben, Seen, Rough Flächen oder breit angelegte Wege sein.

Das Golfspiel wird für Sie zudem schwieriger, da man Bunker, die auf den Fairways angelegt sind, umspielen muss. Diese sind in den meisten Fällen mit Sand gefüllt um den Schlag kürzer und die damit verbundene Anzahl der Schläge höher werden zu lassen.

Um die Fairways immer ansehnlich grün zu halten, werden unter den Golfplätzen Drainagen verlegt, die das Regewasser filtern oder in den südlichen Ländern die Fairways mit Wasser versorgen.

Sie können auf relativ wenig bewässerten Golfplätzen (also auf härterem Grund) in Großbritannien und Schottland spielen und auf gut bewässerten Golfplätzen (sehr schön weicher Grund) vorallem in Spanien und den USA spielen.

Die Golfetikette

Die Golfetikette ist eine Art Knigge des Golfplatzes, auf den jeder Golfclub und sämtliche professionellen Spieler großen Wert legen. Schon früh wird der Anfänger des Sportes mit diesem Regelwerk vertraut gemacht, welches das Verhaltens des Einzelspielers sowie der Spieler untereinander vorgibt.

Die Golfetikette kümmert sich beispielsweise um die Sicherheit auf dem Platz und legt den Spielern nah, in bestimmten Schlag- und Spielsituationen über den sportlichen Ehrgeiz nicht die mögliche Gefährdung anderer zu vergessen. Gerade die Gefahr, von einem Ball, Sand oder anderen Objekten getroffen zu werden, soll schließlich unterbunden werden.

Auch für mögliche Streitsituationen, was das Vorrecht der Benutzung einer Bahn oder das angemessene Spieltempo angeht, gibt die Golfetikette Rat. Die Rücksicht auf sämtliche Mitspieler ist auch hier oberstes Gebot, die beispielsweise auch nicht durch eigenes Equipment behindert werdn sollen.

Letztlich spricht die Golfetikette auch den Umgang des Golfers mit dem Platz an und gibt klare Regeln vor, wie sowohl das zu bespielende Grün und die Hindernisse, wie auch die umliegende Natur geschont und geschützt werden soll. Je nach Beschaffenheit einer Golfanlage kann es hier auch zu speziellen Regeln einzelner Golfclubs kommen, die die universell gültige Golfetikette ergänzen.

Das Handicap des Golfers

Das Handicap beim Golf wurde entwickelt, um die Spielstärke eine Spielers beim Golfspiel einschätzen zu können. Aus diesem Handicap wird heute die Spielvorgabe errechnet. Diese berücksichtigt die Spielstärke des Golfspielers und den Schwierigkeitsgrad des Golfplatzes, auf dem gespielt wird. Zum Anderem gibt stellt die Spielvorgabe die Möglichkeit zur Errechnung eines so genannten Netto-Ergebnisses bereit. Dadurch ist es machbar, Spieler mit unterschiedlichen Stärken miteinander vergleichen zu können.

Das Spektrum der zu verteilenden Punkte liegt dabei zwischen +4 und -54. Dabei steht die -54 für absolute Anfänger.

Wer einem Golfreund ein schönes Geschenk machen will, mit dem er gleichzeitig für ein besseres Handicap trainieren kann, der findet z.B. bei Jollydays für Golfspieler geeignete Geschenke.

Mehr zum Thema Handicap auch in der Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Handicap_(Golf)